| Shimano Fireblood 270XH – Praxistest |
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Schwarz, leicht, schnell und stark... So oder so ähnlich könnte das Fazit nach nun vielen Tagen im Einsatz für die Rute lauten.
Die doch anfänglich vorhandene Skepsis, ob die Rute dem wirklich harten täglichen (!) Einsatz gewachsen ist und auch mal Situationen übersteht, in denen das edle Stück nicht mit Samthandschuhen angefasst werden kann, wich sehr schnell der Überzeugung, in ihr endlich eine Rute für fast alle Gelegenheiten unseres täglichen Jobs gefunden zu haben.
Der Einsatzschwerpunkt der Rute liegt bei uns hauptsächlich in der Wurfangelei auf Hecht und Dorsch. Verschiedenste Köder, Ködergrößen und Köderführungsstile verlangen nach einer möglichst vielseitigen Rute. Beim Hechtfischen kommen hauptsächlich Gummifische und Wobbler um die 15 cm zum Einsatz, in der Herbst- und Wintersaison oft auch größere. Hier sind dann Gummifische mit 23 cm, ja sogar bis knapp 30 cm im Einsatz.
Eine Rute, mit der man nun alle Ködergrößen optimal fischen kann, war bis dato nur Wunschtraum.
Beim Werfen lädt sich die Rute sowohl mit „kleineren“ als auch großen und schweren Ködern optimal auf, ohne einen überladenen Eindruck zu machen. Selbst 23er Gummifische lassen sich ohne großen Kraftaufwand werfen und bei der Köderführung hat man jederzeit den Eindruck, volle Kontrolle zu haben. Die Aktion ist schnell und straff, der Blank hat ordentlich Power, was besonders für einen kräftigen Anhieb enorm wichtig ist.
Im Drill zähmte die FIREBLOOD auch widerspenstige Hechtdamen bis 1,20 m mühelos. Die Fuji SIC-Ringe hinterlassen einen sehr soliden Eindruck, insbesondere durch den großen 3-Steg Startring.
Der zweigeteilte Duplongriff liegt sehr gut und griffig in der Hand, besonders an kalten Herbst- und Wintertagen ist er ein Zugewinn an Komfort und mehr als nur eine gute Alternative zum sonst in der Preisklasse üblichen Korkgriff. Beim Rollenhalter rutscht, wackelt und löst sich nichts, so dass Rute und Rolle wirklich zu einer Einheit verschmelzen.
Ein ganz besonderes Highlight möchte ich zum Schluss natürlich nicht unerwähnt lassen. In das Griffende kann je nach Bedarf ein Bleigewicht zwischen 5 g und 40 g eingeschraubt werden. So kann man die Rute passend zur Rolle optimal ausbalancieren, so dass auch an langen Angeltagen ein absolut ermüdungsfreies Fischen möglich ist.
Das Fazit fällt, wie bereits anfangs erwähnt, eindeutig positiv aus. Leicht, schnell, kraftvoll und mit einem Hauch von Extravaganz ist die FIREBLOOD 270XH ein besonderer, vielseitiger und zuverlässiger Begleiter bei jeder Angeltour.
Robert Balkow
Team Bodden-Angeln www.bodden-angeln.de |
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